Der Schwanseepark

Der Schwanseepark bei Hohenschwangau ist ein geplanter und somit künstlich angelegter Park im englischen Stile. Ähnlich wie der Englische Garten in München weist der Schwanseepark somit die typischen Merkmale eines damals populären Konzepts auf: Der Park sollte die Natur widerspiegeln und zwar als Landschaft, wie Gott sie erschaffen hat.

 Wandern in Hohenschwangau
 Wandern
 Dauer ca.: 3:00 h
 Ort: Hohenschwangau
 Einzugsgebiet: Füssen
 Lage: 47.55779189, 10.72607824

Die Landschaft um den Schwansee war im 19. Jahrhundert durch Feuchtwiesen und Moore geprägt.Der damalige Kronprinz Maximlian erwarb dort Grundstücke, um einen Schlosspark rund um Hohenschwangau errichten zu lassen. Beauftragt mit der Planung des Parks wurde anfangs Landschaftsarchitekt Carl August Sckell, dessen Onkel den Englischen Garten in München geplant hatte. Nach dem Tode Sckells wurde der Auftrag an Peter Joseph Lenné weitergegeben, welcher einen Park in klassisch englischem Stil errichtete.

Lenné ließ Wanderwege errichten, welche insgesamt über eine Länge von 60km aufweisen. Desweiteren wurde eine Pferderennbahn, ein Springplatz und sogar eine Teeterasse oberhalb des Schwansees für Königing Marie und deren Entourage gebaut. Durch das geschickte Anordnen  von Baumgruppen und einzelnen Bäumen wurde der Eindruck von Größe und Weite erreicht.

Der Schwanseepark wurde bis zum Tode Maximilians II. genutzt. Danach wurde er bewirtschaftet, wodurch zahlreiche Pflanzenarten der konstanten Düngung zum Opfer fielen. Erst durch den Erlaß eines Düngeverbots durch den Wittelsbacher Herzog Albrecht konnte sich die Flora des Parks regenerieren. Heutzutage ist der  Schwanseepark ein wunderbarer Ort für Spaziergänge und Erholung, welcher sowohl Einheimische als auch Touristen anzieht.


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Michael
Veröffentlicht von Michael
…...in Füssen geboren und aufgewachsen, ist nach über zehn Jahren in seine Heimatstadt zurückgekehrt, wo er nun eine kleine Familie gegründet hat und seiner Tätigkeit als selbständiger Web Developer nachgeht.

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Michael Helmer bei Google+ | veröffentlicht am 5. November 2011