Wanderung auf den Einstein

Der 1866 Meter hohe Einstein erhebt sich in Alleinlage im Norden des Tannheimer Tales und bietet aufgrund seiner exponierten Lage einen wunderschönen Überblick über das Tannheimer Tal und dessen angrenzende einzigartige Berglandschaft.

 Wandern in Tannheim
 Wandern
 Dauer ca.: 5:00 h
 Ort: Tannheim
 Einzugsgebiet: Pfronten

Der Einstein kann über unterschiedliche Routen bestiegen werden, wir entschieden uns für die “Zwei-Autos”-Variante, bei welcher wir ein Auto im Achtal, das andere im Tannheimer Tal abstellten. Unsere Wandertour begannen wir am Wanderparkplatz im Achtal bei Pfronten. Von dort aus führt der Weg erst ca. eine Stunde durch einen wunderschönen Wald, bis man auf eine erste Wiese mit einer Hütte trifft. Von dort aus erblickt man das erste Mal den Grat und Gipfel des Einsteins. Wunderschön erhebt sich das Felsmassiv in die Höhe. Da es zum Zeitpunkt der Wanderung bereits Herbstanfang war, schillerten bereits einige Bäume in herrlichen Rottönen.
Nach der Hütte geht es weiter bergauf, wobei man sich links hält und alsbald auf den Grat des Einstein angelangt. Hierbei trifft man auf eine Passage, wo man ein wenig Klettern muss, aber durch ein Seil sehr gut  gesichert ist. Auf dem Grat angekommen eröffnet sich zum ersten Mal das Panorama des wunderschönen Tannheimer Tals. Den Grat läuft man nun weiter immer in Richtung Gipfel, welchen man nun gut erkennen kann. Der Blickt über die Täler und Berge ist beim Lauf auf dem Grat so atemberaubend, dass man aufpassen muss, wo man hintritt, aber keine Sorge, der Weg ist einfach zu machen, über eine gewissen Trittsicherheit sollte man also schon verfügen. Am Ende des Grats wartet noch ein kleines, steileres Stück, welches man überwinden muss, um letztendlich auf dem Gipfel anzukommen.
Vom Gipfel des Einstein hat man ein wahnsinniges Rundum-Panorama, der Haldensee, Grünten Aggenstein, Brentenjoch und und und…
Wie es sich gehört sollte man nun die mitgebrachte Brotzeit herausholen und den Blick erst einmal für längere Zeit genießen. Hat man sich satt gesehen, beginnt man den Abstieg über die Südseite des Berges.
Dieser besteht anfangs haupsächlich aus Serpentinen, welche mit Schotter aufgefüllt sind, also Vorsicht beim Runterlaufen, ansonsten setzt es einen schnell auf den Hosenboden 😉

Nach ungefähr einer halben Stunde erreicht man schon wieder die Waldgrenze und läuft weiter, bis man auf eine Wegverzweigung trifft. Dort hält man sich grob gesagt rechts immer in Richtung des Hotels bzw. der Gaststätte Zugspitzblick. Der Weg dorthin ist auch bald schon ausgzeichnet. Am Fuße des Einsteins geht es weiter durch ein Moor, bis man erneut das gesamte Tal und auch schon die Gaststätte erblicken kann.
Wir wanderten noch ein wenig über die Wiesen querfeldein, bis wir an unserem Ziel angelangten und uns mit einem kalten Russen auf der Sonnenterrasse von der Wanderung erholen konnten.


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Michael
Veröffentlicht von Michael
…...in Füssen geboren und aufgewachsen, ist nach über zehn Jahren in seine Heimatstadt zurückgekehrt, wo er nun eine kleine Familie gegründet hat und seiner Tätigkeit als selbständiger Web Developer nachgeht.

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Michael Helmer bei Google+ | veröffentlicht am 30. September 2014

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