Der Schwansee

Zum Schwansee gelangt man eigentlich am besten mit dem Fahrrad, er kann aber auch mit dem Auto angefahren werden. Da der See sich in einem Naturschutzgebiet befindet, muß man sein Auto aber am Parkplatz abstellen und noch ca. 300 Meter durch den Wald laufen, bevor man den ersten Blick auf das Wasser erhaschen kann. Der Parkplatz ist im Sommer stets ziemlich überfüllt, weshalb sich eine frühe Ankunft meist bezahlt macht

Folgt man dem Weg, so erreicht man die Franz Wölfle-Hütte der hiesigen Wasserwacht, wo man sich mit einem gekühlten Radler oder einer Limo erfrischen kann. Die Getränke müssen aber im direkten Umkreis der Hütte verzehrt werden, da die Leute trotz Pfandsystem, die leeren Flaschen und Krüge oftmals nicht zurück gebracht hatten.

Der Schwansee verfügt über eine große Liegewiese und für Leute, die es gerne einsam mögen, findet sich mit Sicherheit ein ruhiges Plätzchen an anderer Stelle. Aufgrund der vergleichsweise geringen Tiefe und Größe des Schwansees ist dies einer der ersten Badeseen, die im Frühling annehmbare Temperaturen für den ersten Schwimmausflug bieten. Schwimmt man bis in etwa die Mitte des Sees zum so genannten “Schlossblick”, so kann man die beiden Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau erblicken. Ein geübter Schwimmer sollte den See auch ohne Weiteres überqueren können.

Für passionierte Spaziergänger oder Jogger bietet sich der Rundweg um den Schwansee an, welcher knappe drei Kilometer lang ist. Vom Schwansee aus führen auch viele Wanderwege z.B. zum Kalvarienberg, von dem man einen herrlichen Blick über Füssen hat, oder zum Alpsee, welcher zu Füßen des Schloss Neuschwanstein liegt. Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass der korrekte Name des Sees nicht Schwanensee, sondern Schwansee lautet – das bringen einige Urlauber regelmäßig durcheinander.