Bschießer

Einer unserer Wanderskameraden wollte ursprünglich über das Pontental auf das Pontenjoch und dann über den Grat zum Gipfel des Bschießer wandern. Von dort aus sollte es dann hinab zur Bergstation des Schattwald-Liftes gehen. Da diese Tour allerdings etwas mehr Zeit und Kondition abverlangt hätte, entschieden wir uns nach etwas längerer Diskussion basisdemokratisch für eine Auffahrt mit der Wannenjochbahn in Schattwald.

An der Bergstation angekommen liefen wir den Wegweisern folgend immer in Richtung Bschießer. Anfangs geht es leicht bergauf, bis man wieder in eine kleinere Senke hinuter muss. Dort liefen wir vorbei an einem der letzten verbleibenden Schneefelder und begannen mit dem Aufstieg des Bschießers.

Der Aufstieg ist relativ leicht machbar, man sollte aber gutes Schuhwerk tragen, da es ab und an durchaus rutschig sein kann. Nach einiger Zeit erreicht man das Geröllfeld, welches das obere Drittel des Beschießers prägt. Der Weg führt über kleine Serpentinen, bis man letztlich am Gipfel angelant. Leider hatten wir noch kein so gutes Wetter, weshalb es oben nicht wirklich gemütlich war. Daher machten wir uns nach einer kurzen Verweildauer und Brotzeit auf den Weiterweg, den Abstieg zur Stuibensennalp.

Der Abstieg auf der östlichen Seite des Bschießers ist etwas steil und es liegt relativ viel Geröll herum, ist aber ohne Probleme machbar. Am Grat zum Zirleseck angekommen bietet sich eine fantastische Aussicht auf Hinterstein und das Ostrachtal. Nach einer kurzen Verweildauer setzten wir unseren Abstieg bis zur Stuibensennalp fort und kehrten dort ein bevor wir den gut ausgebauten Weg hinunter nach Schattwald liefen.

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