Immenstädter Horn

Nachdem die ersten Schweißtropfen geflossen sind erreicht man ein kleines Hochplateau und kann sich ein wenig erholen. Von da an hält man sich eher links und folgt der Beschilderung zum Immenstädter Horn. Man kann von hier aus auch gleich auf das Kemptner Naturfreundehaus steigen und dann auf das Gschwender Horn, aber dann verpasst man einen schönen Aufstieg. Der Weg führt durch ein kleines Waldstück immer weiter nach oben. Zwischendrin gibt es nochmal eine etwas flachere Passage mit einem kleinen Bächlein und ein paar kleinen Wasserfällen – hier lohnt es sich eine kleine Trinkpause einzulegen.

Dann ist es schon fast geschafft, das letzte Stück bis zum Gipfel ist nochmal ein wenig steiler und schweißtreibender, aber mit gutem Schuhwerk ganz problemlos zu meistern. Oben auf dem Gipfel entfaltet sich ein wunderschöner Blick auf den Alpsee, der schon während des Aufstiegs immer mal wieder zu sehen war. Von hier aus hält man sich Richtung Süden und läuft in einer guten dreiviertel Stunde zum Kemptner Naturfreundehaus. Hier lohnt sich eine kleine Einkehr, denn die Wirtin ist ein richtiges Allgäuer Original und hat für ihre Gäste immer einen netten Spruch parat.

Kurz hinter dem Naturfreundehaus läuft man in knapp 15 Minuten noch schnell auf das Gschwender Horn – damit ist auch der zweite Gipfel geschafft. Nachdem man aus dem Wald draußen ist, geht es schon wieder bergab. Von einem gut befestigten Schotterweg, zweigt schließlich der Weg über eine Kuhweide ab, in Richtung Tal. Bevor die Tour zu Ende ist, sollte man aber unbedingt noch in der Alpe Gschwenderberg eine kleine Rast machen. Über 300 Jahre alt, ist die Berghütte, auf der man auch übernachten kann. Jetzt geht es noch kurz durch eine Pferdeweide, teilweise ganz knackig bergab. Der Weg führt direkt zum Schullandheim „Gschweder Hof“. Von hier sind es dann nur noch ein paar Schritte zurück zum Wanderparkplatz.